Über den (Un-)Sinn

Habe ich Euch eigentlich schon einmal erzählt warum ich blogge? Ich glaube nicht, falls doch habt bitte etwas Nachsicht mit mir, ich werde versuchen hier nicht elendig viel zu diesem Thema zu schreiben.

Ich denke das Bloggen ist eine moderne Art das alten Bedürfnisses von uns Menschen uns zu äußern, uns bemerkbar zu machen und vor allem um uns mitzuteilen; meint Ihr nicht auch? Dabei sehe ich dies nicht als eine Art des Exhibitionismuses sondern einfach einer Mitteilung. Viele Blogger – so auch ich, versuchen die Blogs die sie betreuen mit einem gewissen Themengebiet abzustecken. Sicherlich sinnvoll, da nicht jedes Thema jeden Leser interessiert. So kann ich mir relativ sicher sein, dass mein Schwesterblog, der technische Aspekte, allen voran Administration von Computersystemen und Linux nicht bei allen meinen Lesern dieses Blogges hier reißenden Absatz finden wird. Das ist auch vollkommen ok für mich – im Gegenzug werden sicherlich nicht alle Leser meines Technikblogges diesen hier lesen. So ist halt nun einmal die Welt. Mist, jetzt habe ich doch glatt den Faden verloren, worum ging es noch einmal? Ah, genau, es geht eigentlich darum, warum ich blogge und nicht um das Bloggen an sich – hierzu werde ich vielleicht bei Gelegenheit noch mal einen Artiel zu scheiben.

Warum aber Blogge ich nun?
Große, schon fast philosophische Frage, die aber sehr einfach beantwortet werden kann und zwar mit einer meiner Standardantworten: Weil ich es eben kann. Klingt doof? Ist es vielleicht auch, aber es ist halt so. Mittlerweile sehe ich das Bloggen als eine Art Hobby an, es macht mir Spaß und ich schreibe ab und an mal einen halbwegs kreativen Text für diesen Blog hier oder gar einen halbwegs guten Fachartikel für meinen Technikblog, wobei bei zweiten noch eindeutiger Verbesserungsbedarf besteht – ich arbeite an mir.
Ich glaube ursprünglich angefangen mit dem ernsthaften Bloggen hatte ich mit der „gedankenkotze“ die ja nun mittlerweile eingestellt ist und in absehbarer Zukunft erst einmal kein Comeback feiern wird. Damals war die „gedankenkotze“ ein Mittel für mich bestimmte Sachen und Empfindungen zu kanalisieren, mir war es egal, ob jemand die Artikel liest oder nicht. Es ging primär um das Schreiben, um die Empfindungen dabei und was es in mir veränderte. Meist begann ich mit ziemlich schlechter Laune einen Artikel zu schreiben, wenn er fertig und veröffentlicht war ging es mir oft besser. Neben diesem Blog führte ich aber auch andere, einen der sich mit Mangas und Animes beschäftigt und von mir nur noch sehr selten ein Update erfährt, einen Blog für das Thema Uni und Studium und irgendwie meinen Main-Blog, der keine Thematische Grenze kannte. Nicht zu vergessen ist hier auch die Zeit, als ich für ein eZine mit Schwerpunkt „schwarze Musik“ (spirch: Goth und alle artverwandten Themen) schrieb – damals eine sehr befruchtende Zeit für mich. War alles ein ziemlich wüstes durcheinander – wie mein Kopf – und gedieh meist eher schlecht als recht. Nun gut , was hat sich aber eigentlich in den letzten Jahren verändert? Nicht viel, ich schreiben immer noch Artikel nach Lust und Laune zu Themen die mir gefallen. Dabei müssen diese Theme nicht einmal etwas an mich zurück geben. Viel gewinne ich einfach an der Lust zu schreiben, meine Gedanken in Worte zu fassen und „zu Papier“ zu bringen. Ich glaube das ist es auch, warum ich eigentlich wirklich Blogge. Es ist das schreiben nicht mehr und nicht weniger.

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