Ein Blick hinter die Kulissen

Heute gibts mal einen kleinen Hintergrundbericht, wie mein Blog-Workflow funktioniert und warum dieser letztens gravierend unterbrochen wurde.  Tatsächlich wurde mir in den letzten Tagen von einigen Stellen mit großen Augen erzählt, das ich doch ordentlich vorlege, was das Blogge angeht (zu mal ich halt ewig und drei Tage eigentlich so gut wie gar nichts geschrieben habe). Dieses vergleichsweise hohen Maß an Artikeln kann ich natürlich auch nicht einfach so out of the Box generieren und bei weitem kommen bestimmt nicht alle Ideen und Informationen einfach so aus meinem Hirn gepurzelt in Form eines fertigen Textes. – Meist ja nicht einmal in Form von rohen Gedanken.  Einer der Hauptgründe (neben denen, über die ich bereits berichtet hatte) besteht darin, da auch an der Uni  eine ganze Menge Text in Form von Aufsetzen produziert werden muss, daneben schreibe ich auch hin und wieder in der kreativen Ecke. Der Knackpunkt hier ist, dass beides – sowohl Fachaufsätze als auch kreatives Schreiben nicht einfach geht, – jedenfalls nicht ohne Weiteres und ohne Training, denn tatsächlich kann man hier viel mit Training erreichen oder auch Schreibblockaden auflösen: nicht, das ich jetzt ein Buch/Roman schreiben würde, das einen fixen Abgabetermin besitzt. (Jedenfalls wüsste ich nicht, das ich dies tue.)

Aber zurück zum eigentlichen Thema: mein Workflow beim Bloggen! Fangen wir erst einmal damit an, wie überhaupt die Ideen für neue Blogartikel entstehen. In meinen täglichen Routinen ist es vorgesehen, das mein Feedreader mehrfach abgegrast wird – im Hintergrund laufen lassen tue ich ihn nicht mehr,  da dies einfach zu viele Distraktionen produziert. In meinem Reader tummeln sich derzeit geschätzt rund 100 Feeds (oder mehr? ich weiß es tatsächlich nicht einmal) zu unterschiedlichsten Themen und Interessengebieten: einige sind nur Just for fun drin, andere nutze ich für meine Arbeit als Entwickler und Systemadministrator, einige sind einfach nur picdumps, andere Nachrichten….. es ist wirklich viel vorhanden und ich schaffe es auch gar nicht täglich alle Einträge zu begutachten. Diese Feeds bilden meist eine Grundbasis von der aus ich arbeite. In einem nächsten Schritt gehe ich bestimmte Kategorien in dieser Artikelliste durch und markiere bestimmte Artikel (bzw. sende sie gleich zu Readability): einerseits in Artikel die mich einfach nur interessieren und andere, bei denen ich gleich von Anfang an sehen kann, dass sie eine gute Grundlage für einen Blogartikel bilden werden.
Nachdem mittlerweile die schiere Menge an Artikeln auf einen handliche Menge eingedampft wurde, mache ich mich daran die besonders getaggten Artikel durch zu sehen und zu lesen – bei denen die viel versprechend sind, wird weiter recherchiert.

Eine Basis ist also mittlerweile gebaut und genau an dieser Stelle geht es vergleichsweise analog weiter, denn entweder ist dies der Punkt an dem ich ein Blatt Papier oder ein Outline-Editor verwende um meine Gedanken zu strukturieren und die ersten Skizzen zu neuen Artikeln zu formen, dabei kristallisieren sich meist zwei Arten von Artikeln aus:

  • Skizzen die gleich zu Artikeln ausgearbeitet werden
  • Skizzen die in meinem Pipeline geschoben werden und mehrere Tage benötigen um ein Artikel zu werden.

Aus diesen Skizzen werden denn ganz allmählich immer dichtere Ideensammlungen, welche schlussendlich zu Sprache und vollständigen Artikeln transformiert werden. Manchmal dauert es dabei etwas länger, manchmal eben nicht. Wie lange ich letztendlich für einen einzelnen Artikel benötige ist sehr individuell: nicht jedes Thema ist gleich einfach zu schreiben und manchmal stimmt auch meine Tagesform einfach nicht. Leider bin ich oft auch leicht müde oder gar übermüdet, wenn ich zu schreiben beginne, was in der Regel dazu führt das ich länger für einen Artikel benötige.

Nun aber noch mal ganz kurz, warum mein Workflow letztens drohte ins stocken zu kommen. Ganz einfach auch ich fühlte mich ziemlich betroffen als Google verkündete den Support für Reader einzustellen. Ja, auch ich verwende Reader als Backende und Feedaggregator – schlicht weil es gute Software ist, die Funktioniert. Das der Dienst eingestellt werden könnte war für mich unvorstellbar. Derzeit bin ich erst einmal zu feedly umgezogen und bin derzeit dabei zu evaluieren, wie ich in Zukunft hier verfahren werde,

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Veröffentlicht in Suppentopf

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