Der Genuss liegt im Detail

Neuer Freitag, neues Thema beim Webmasterfriday – nachdem wir uns letzte Woche im Rahmen des WMF mit g+ und facebook beschäftigt haben, wenden wir uns diese Woche doch wieder einem etwas weniger technischem Thema zu, nämlich der Trivialfrage was Mensch – in dem Fall ich – denn so während des Bloggens trinkt. Kaffee? Tee? Vielleicht etwas ganz anderes?

Die meisten meiner Leser, die mich in der anfassbaren Welt kennen werden jetzt sicherlich lauthals und im Chor rufen, dass ich bestimm Kaffee trinken werde und das dann auch bitte in rauen Mengen. Nun gut so ganz richtig und ganz falsch ist dieser Aufruf nicht, denn ich trinke wirklich Kaffee in rauen Mengen. Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass in den letzten Monaten mein Kaffeekonsum um einiges zurückgegangen ist – zunehmend begründet auf  zwei Faktoren:

  1. Ich habe derzeit ein kleines Problem mit dem Blutdruck, in der Form, das mir ein wenig weniger Kaffee tatsächlich gut tut und
  2. ich konsumiere seit langer Zeit eine derartige Menge an Kaffee, das ich Probleme mit meinem Magen bekomme.

Diese beiden Punkte haben mir gereicht meinen Kaffeekonsum einfach einschränken zu müssen, so dass ich derzeit nur noch ungefähr anderthalb Liter täglich hiervor trinke – ansonsten trinke ich unter Tage verteilt vor allem große Mengen den belebenden Mate-Tee, der allerdings wesentlich schonender für meinen Magen ist. Ansonsten trinke ich viel Earl Grey, verschiedene Mate Eistee Sorten und Wostok. Ein optimaler Flüssigkeitshaushalt sieht sicherlich etwas anders aus, wenn es nach meinem Arzt gehen würde, aber das passt für mich schon – schließlich muss ich ja den ganzen Tag mit meinem Körper herum laufen. By the way, zurück zum Thema: Während des Bloggens per se, trinke ich in den meisten Fällen frischen aromatischen Tee oder Kaffee, es hat sich einfach mit der Zeit so eingebürgert.

Egal was von beidem ich nun zu mir nehme – wenn ich es kann ist es jedesmal eine kleine Zeremonie in der Zuberitung. Je nach Tee muss dieser Vorher gewaschen werden (bei der Zubereitung im Samowar), die Teekanne muss mit heißem Wasser vorgewärmt werden und der (ganz wichtig!) lose Tee muss in Teebeutel oder Teesiebe gefüllt werden, bevor er mit heißem Wasser in der richtigen Temperatur überbrüht wird um dann noch seine spezifische Zeit ziehen zu lassen. Kein Süßungsmittel (hier bevorzuge ich meist Honig, Süßholz oder Agavensirup, sofern ich denn süße), keine Milch und maximal einen Spritzer Zitrone bei einem Tässchen Earl Grey. Bestechend simple das ganze und dabei eine kleine Oase der Entspannung.
Kaffee? Klar, der muss auch entsprechende zubereitet werden: entweder in der French Press oder ganz Oldschool von Hand gefiltert. Natürlich muss man bei einer so einfachen Art der Zubereitung besonderen Wert auf die Auswahl des Kaffees legen und so habe ich meinen „Hauskaffee“ bereits vor Jahren ausgewählt und beibehalten. – Ich bin hier ganz klassisch ein Gewohnheitstier. Was in meinen Filterkaffe definitiv nicht reingehört? Milch, Zucker – nach meinem Geschmack zu ziemlich das schlimmste was man diesem herrlichen Gebräu antun kann, dafür darf aber gerne mal eine Messerspitze gemahlener Kardamon und/oder gemahlener Zimt mit unter das Kaffeepulver, ganz in orientalischer Tradition.

Beide Varianten des Typus Heißgetränk können eigentlich rund um die Uhr und in jeder Lebenslage in meinen Körper geschüttet werde und werden dann meist in Blogartikel, Programmcode oder Serverkonfigurationen transformiert (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge). Hauptsache die Zubereitung stimmt und ich muss nicht den letzten Schund trinken. Genau dieser letzte Wunsch hat übrigens mittlerweile dazu geführt, das ich auf Reisen eigentlich immer einen kleine Vorrat von Kaffee und/oder Tee im Gepäck habe – wie schon gesagt, ich bin eben ein Gewohnheitstier. Zum Schluß möchte ich allen einmal empfehlen Kaffee nach Thailändischer Art zu kosten – es ist wirklich eine Erfahrung wert.

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Veröffentlicht in Suppentopf
4 comments on “Der Genuss liegt im Detail
  1. […] g4s3 sieht den Genuss liegt im Detail liegen. […]

  2. Sabienes sagt:

    Manchmal ist Milch und Zucker das Beste am ganzen Kaffee!
    Aber ich mag das auch nicht, lieber heiß, schwarz und bitter.
    LG
    Sabienes

    • g4s3 sagt:

      Och Milch ist schon ok bei mir…. wenn ich den Kaffee in Form von Milchkaffee, Latte oder als Thai Kaffee trinke – ansonsten kann ich mich da so gar nicht mit andreunden.

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