[Review] Uragiri wa Boku no Namae wo Shitteiru

Nachdem ich Euch letztens erst Nazo no Kanojo vorgestellt habe, geht es heute gleich weiter mit einem anderen Anime, diesmal einer aus dem Frühling 2010 produziert durch J.C. Staff (Storyboard: Yasuhiro Tanabe, Yoshiaki Okumura; Drirector: Katsushi Sakurabi): die Rede ist von Uragiri wa Boku no Namae wo Shitteiru oder auf Deutsch „Die Fesslen des Verrates“. Da es sich um einen Anime aus dem Shounen Ai Genre handelt ist hier die präferierte Zielgruppe im übrigen auch eher weiblicher Natur.

Inhaltliches
Die Storyline dreht sich um den Oberschüler Yuki Sakurai und seine Verflechtung in einen seit über Tausend Jahren währenden Krieg zwischen dem Clan der Giou und dem Demonenfürsten Reiga, sowie der Beziehung zwischen Yuki’s ständig reinkarnierte Seele und dem abtrünnigen Demonen Luca Crosszeria – Träger des Brandmals der blutigen Kreuze.
Ok, das sagt eigentlich nicht besonders viel, und wenn doch, dann eher etwas abgedroschen: mal wieder also irgendein Mysterie-Anime, in dem es darum geht das irgendein Kampf zwischen Menschen und Demonen stattfindet. So etwas haben wir doch schon gefühlt hundertausendmal gehabt, oder etwa nicht? Nein, hatten wir so in der Form noch nicht!
Yuki ist ein tollpatschiger Junge, der einfach zu Gut zu allen Menschen ist, er schafft es hier nicht einmal eine Grenze zu ziehen und sich selbst zu schützen, nein er grenzt hier schon fast an Debilität, wie er sich um andere Menschen kümmern will/kümmern muss. Genau dies ist einer der fundamentalen Aufhänger innerhalb der Story, da Yuki die Gabe „Gottes Licht“ in sich trägt, mit der er Personen heilien kann, indem er ihr Leid auf sich nimmt.

Der FanSub
Für den von mir angeschauten FanSub (der Sub ist Deutsch) zeichnet sich die Gruppe Ankokunen verantwortlich, welchen sie auch einigermaßen gute zustande gebracht haben. Für einen 720p Sub mit h264 war die Qualität ok, was mich einzig allerdings störte war die Tatsache, dass hier innerhalb des Subs konsequent die Anrede-Suffixe weggefallen sind: dies mag sicherlich ganz angehängte -chan (eine Verniedlichungsform) sein, wirkt aber spätestens beim angehängten -sama (ehrerbietige Anrede) etwas sonderbar, da im Deutschen schlicht und ergreifend für die meisten Anrede-Suffixe kein Äquivalent existiert.
Woran es jetzt bei dem Sub gehapert hat, vermag ich leider nicht zu eruieren.

Fazit
Solider FanSub aus dem Shounen Ai Genre, der nicht nur etwas für das weibliche Publikum ist, sondern durch seine mehr als solide Story und einer wirklich guten graphischen Umsetzung für eine TV-Sendung überzeugt. Das Rating von R (17 Jahre oder älter) ist meiner Meinung, eine sehr gute Empfehlung und darf sicherlich auch getrost eingehalten werden. Für mich gibt es, für diese gelungene Story, mit Tendenzen einen Sucht-Faktor auszulösen 9 von 10 Punkten.

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Veröffentlicht in Kunst und Kultur

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