Ein Vampir und Gentleman (Argeneau, #7)

Nachdem mir die ersten beiden Romane aus dem Argeneau Vampires Zyklus, welche ich zu lesen bekommen hatte ganz gut gefallen hatte, war es natürlich an der Reihe weiter zu stöbern und zu lesen – nicht das es mittlerweile genügende Bände aus der Reihe existieren (goodreads listet derzeit 19, sofern ich nicht falsch geschaut habe) würden und da ich bis hier hin den vierten und danach den ersten Band gelesen hatte, war es eigentlich auch irrelevant, mit welchen ich nun fortfahren würde. Mehr oder minder waren das die Punkte, warum ich an diesem Punkt zu dem siebenten Roman griff. In diesem Band erfährt man so allerhand in Bezug auf den Rat der Unsterblichen, sowie einen kurzen Eindruck in Bezug auf die „Jäger“ – eine Art Vampir-Cops, geleitet durch Lucian Argeneau als Leiter des Rates. Lucian in Persona hat eigentlich nur einen ganz kurzen Gastauftritt, denn der Roman dreht sich primär um Victor Argeneau und Elvi Black. Wer hätte es gedacht, natürlich dreht es sich darum wie die beiden ein Paar werden, auch wenn Victor durch den Rat eigentlich nach Port Henry geschickt wurde um Gerüchten aus der Toronto’er Club-Szene zu verfolgen, nach denen es eine Vampirin geben würde, welche masshaft Menschen beißen würde. Andererseits hatte der Rat eine Anzeige in der Zeitung gesehen, nach der eine einsame Vampirin einen Vampir suchen würde… in Port Henry. Victor wurde also nach Port Henry geschickt um diesen Punkten nach zu gehen, denn eine gewisse Unauffälligkeit ist oberstes Gesetz der Unsterblichen um nicht entlarvt zu werden. Wie sich leider herausstellt steckt doch mehr oder minder Elvi Black hintern diesen Gerüchten und der Anzeige in der Zeitung, so dass sich Victor Argeneau in einen seelischen Konflikt befindet, nachdem er herausstellt, dass Elvi anscheinend seine Lebensgefährtin ist. Einerseits müsste er den Gesetzen der Unsterblichen folgen und als Jäger Elvi dem Rat ausliefern, andererseits müsste er dann damit rechnen, dass die sympathische Frau im wahrsten Sinne des Wortes einen Kopf kürzer gemacht wird. Was soll Victor also machen. Seiner Verpflichtung folgen oder seinem Herzen. Hat damit diese Beziehung bereits geendet, bevor sie überhaupt die Chance hatte zu bestehen?

Lynsay Sands hat es hier geschafft ein erfrischend spritzigen und humorvollen Roman innerhalb des Argeneau-Universums zu erschaffen, der mir bis dato wirklich am besten gefallen hat. Mit fast akribischer Detailversessenheit hat sie hier in vergleichsweise mühevoller Kleinarbeit die einzelnen Bewohner des kleinen Städtchens Port Henry modelliert. Die einzelnen Szenen mit Elvi und ihren neuen vampirischen Verehren sind einfach amüsant – etwas anderes fällt mir hier nicht ein. Von daher gibt es hier von mir deshalb auch vier von fünf Punkten

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2013 auf goodreads.com

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Veröffentlicht in Buchrezension, Literatur

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