Vampire und andere Katastrophen (Argeneau, #11; Rogue Hunter, #2)

Und wieder liegt ein Roman von Lynsay Sands fertig gelesen neben mir auf dem Schreibtisch und ich überlege mir, was ich hierzu sagen kann. Die Sprache ist vom elften Band des Argeneau Vampires-Zyklus, respektive des zweiten Bandes des Rogue Hunter-Zyklus. Tatsache die guten Frau hat mehr als elf Bände für diesen Zyklus geschrieben – schon eine stolze Leistung und man muss sich so langsam fragen, ob sie sich den Discworld-Zyklus als Vorbild genommen hat (bitte, bitte liebe Leser versteht mich nicht falsch! Ich möchte auf keinen Fall den Discworld-Zyklus mit dem Argeneau Vampires Zyklus vergleichen – da liegen wahrlich mehr als nur ein paar Welten dazwischen).

In meinen Augen ist „Vampire und andere Katastrophen“ bisher sicherlich nicht einer der besten Romane aus diesem Zyklus – jedenfalls, wenn ich die vier Romane, welche ich bisher gelesen habe reflektiere und untereinander vergleiche. Aber jetzt erstmal ganz langsam. Um was geht eigentlich in diesem Band. Thematisch ist der Roman den anderen Argeneau Vampires Romanen beigeordnet und beleuchtet diesmal die Figur das Decker Argeneau Pimms einen der Jäger des Rates und somit Lucian als Leiters des Rates direkt unterstellt. Decker und sein (temporär) neuer Kollege Justin sind auf der Spur des abtrünnigen Nicholas Argeneau und sollen diesen nach 50 Jahren Jagd endlich dinkfest machen. Wie sich allerdings herausstellt, scheint Nicholas die beiden Jäger absichtlich auf seine Spur gelockt zu haben damit sie ihm helfen sollen eine Bande von „Schlitzern“ den gar aus zu machen. Wie sich dann herausstellt scheint ausgerechnet eines der Opfer dieser Schlitzerbande die Lebensgefährtin von Decker zu sein. Decker und seinem Kollegen gelingt es Danielle zu befreien ihre Schwester allerdings nicht.

Auf den (gefühlt) nächsten 330 Seiten haben wir den Genuss mit zu erleben, wie sich Decker und Dani in einander verlieben und ihre ganz eigenen Probleme miteinander haben. Der Plot dieses Romanes plätschert so vor sich hin, das es gerade zu enttäuschend ist, wie simpel dieser gestrickt ist. Während des Lesens vermisste ich oftmals eine spannende Episode, eine kleine Überraschung – leider suchte ich diese bis Seite 368 vergebens. Keine Überraschung, keine wirklich Innovation im Plot. Die einzige Neuerung und Ablenkung bestand darin, dass Frau Sands eine „neue“ Art von Unsterblichen einführte – Unsterbliche ohne Fangzähne: Eudeten oder sollten sie dem Wahnsinn verfallen und zu Abtrünnigen werden Schlitzer. Leider kann ich nicht bestätigen, dass diese liebevoll in das Gesamtkonzept des Argeneau Zyklus eingebettet wurden..

Sprachlich ist dieser Band wiedermals ganz ok, dennoch bleibt ein leicht fader Geschmack am Ende des Buches über. Mich konnte dieser Roman nicht wirklich überzeugen, wodurch er auch nur magere drei von fünf Punkten geschenkt bekommt

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2013 auf goodreads.com

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Veröffentlicht in Buchrezension, Literatur

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