Vampire küsst man nicht (Argeneau, #12; Rogue Hunter, #3)

Vampire küsst man nicht (Argeneau, #12; Rogue Hunter, #3)
Der Rogue Hunter Zyklus geht eindeutig in die dritte Runde und schließt sich nahtlos an seinen Vorgänger an. Ok vielleicht nicht ganz so nahtlos, wie es vielleicht möglich gewesen wäre, denn zwischen dem zweiten Band dieses Zyklus und dem dritten sind einige Wochen vergangen, in denen Stephanie Ihre Wandlung unbeschadet und nicht dem Wahnsinn verfallend durchlebt hat. Sie darf nun übrigens bis auf weiteres bei Decker und Dani im neu eingerichteten Hauptquartier der Jäger leben. – Schade eigentlich, dass wir Ihren Wandlungsprozess nicht erleben durften. Aber ich hatte ja bereits in meiner vorhergehenden Rezension kritisiert, dass Stephanie einfach vergessen wird, ein großer Fehler wie ich immer noch denke, auch wenn sie nur eine Stastitin in der Geschichte ist, die nicht wirklich von Belang ist, so ist sie doch immer noch die entführte Schwester der Hauptprotagonistin. Aber Schwamm drüber um „Vampire und andere Katastrophen“ soll es ja hier und jetzt nicht gehen.

Im dritten Band (12. des Argeneau Vampires Zyklus) des Rogue Hunter Zyklus dürfen wir endlich, denn Zeit wurde es wirklich mal, einmal etwas über Nicholas Argeneau erfahren. Denn wir sollen erfahren wie er Josephine (Jo) vor einem von Leo’s Söhnen rettet und die beiden ein Paar werden. Nicholas kann anfangs erst gar nicht fassen, dass er ein zweites Mal in seinem Leben das Glück erfahren darf eine Lebensgefährtin zu finden, auch wenn es sich bei dieser um Sam’s (Die Lebensgefährtin von Mortimer) Schweser handeln sollte. Doch die Gewissheit, welche in ihm heranreift, dass er Jo nichts außer ein Leben auf der Flucht bieten kann belastet ihn schwer und so versucht er sich von Jo fern zu halten und den Umstand zu akzeptieren, dass er sich für den Rest seines unsterblichen Lebens unglücklich machen wird. Wie Nicholas allerdings sehr schnell feststellen muss, ist erstens Jo ziemlich hartnäckig und lässt sich nicht so schnell abschüttel und zweitens, jedesmal, wenn er es doch geschafft hat eine Distanz zwischen sich und diesen kleinen Wildfang zu bringen, so pasiert Josephine etwas.

Nicht zu letzt bleibt auch immer noch der Punkt mit dem Verbrechen, welches er begannen haben soll, welches Jo nicht glaubt und an das er sich nicht erinnern kann.

Lynsay Sands hat diesmal etwas gekonnterter den Rogue Hunter Zyklus weiter gesponnen. Wo im zweiten Band an einigen Stellen gähnende Langeweileile vorherrschte oder Langatmigkeit, schafft sie es hier gekonnt sowohl einen kleine Kriminalgeschichte als auch einen spannenden Liebesroman zu Papier zu bringen, der wieder einmal sehr gekonnt und oft mit erotischen Szenerien gespickt wurde ohne in den Geschichtsfluss zu stören. Von mir gibt es diesmal wieder vier von fünf Punkten für diesen Band.

ursprünglich veröffentlicht am 31.07.2013 auf goodreads.com

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Veröffentlicht in Buchrezension, Literatur

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