Vampire Sind Die Beste Medizin (Argeneau, #9)

Vampire Sind Die Beste Medizin (Argeneau, #9)

Ein düsteres und 500 Jahre altes Geheimnis, welches nun gelüftet werden soll. Darum geht es in dem neunten Band des Ageneau Vampires Zyklus von Autorin Lynsay Sansds (deu. Übersetzung durch Ralph Sander). Marguerite Argeneau genießt ihr Leben nach dem Tot ihres Mannes in vollen Zügen und hat in Folge dessen beschlossen, derzeit als Detektiven ihre Brötchen zu verdienen; nicht das sie dies finanziell nötig hätte, allerdings muss man seine Zeit als Unsterbliche, und das auch noch ohne Lebensgefährten, irgendwie sinnvoll füllen. Sie kann ja auch nicht immer die Arbeit als Kupplerin machen.

Ihr Auftraggeber selbst ist ebenfalls ein Unsterblicher: Christian Notte der gerne endlich in Erfahrung bringen möchte, wer denn nun seine Mutter ist. Dem 500 Jahre alten Unsterblichen wird nämlich seitens seiner Familie und seines Vaters (Julius Notte) immer noch gesagt „Deine Mutter ist tot und mehr musst Du nicht wissen“. Das dies keine befriedigende Antwort ist, kann sich sicherlich jeder vorstellen. Auf diesem Hintergrund reisen Marquerite und ihr (sterblicher) Partner quer durch Europa um Licht in das Dunkel zu bringen. Diese Reise wird allerdings die ganze Zeit von der Sorge Marguerites um Lissiana, welche bald Ihre Tochter zur Welt bringen soll, und den ständigen Mordanschlägen auf Marguerite überschattet. Was hat es mit diesen auf sich und vermag Marguerite den Fall lösen und damit Christian sagen können, wer seine Mutter ist?

Lynsay Sands weicht hier endlich mal ein wenig ab von ihrem Standartplot ab Dieser Standardplot ist prinzipiell nicht schlecht ist, allerdings manchmal ein klein wenig ermüdend. Vor allem wird uns hier endlich mal der „wissenschaftliche Hintergrund“ zu dem Phänomen der Unsterblichkeit erspart. Um ehrlich zu sein, genau diese Erklärung wird irgendwann im Argeneau Vampires Zyklus öde und stößt (jedenfalls mir) so langsam ein wenig aus. Einfach weil es in jedem Roman ausführlich und langezogen erklärt wird – das müsste nicht sein. Ansonsten ist der Roman hervorragend geschrieben und man kann endlich ein wenig mehr über Marguerite erfahren, vor allem auch in Hinblick auf ihre Beziehung zu ihrem verstorben Mann Jean-Claude Argeneau.

Alles in allem ein sehr aufschlußreicher Roman, bei dem man Lust auf mehr bekommt. Selbst der erotische Blickwinkel fällt diesmal etwas magerer aus, was hier definitiv keinen Abbruch tut, sondern vielmehr sehr angenehm ist: es würde einfach im Rahmen dieses Romanes nicht passen und fehlplaziert wirken. Da ich diesesmal wirklich den Roman verschlungen habe, soll er auch seine vier von fünf Punkten erhalten.

ursprünglich veröffentlicht am 02.08.2013 auf goodreads.com

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Veröffentlicht in Buchrezension, Literatur

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