[Review] No.6

Es ist Montag und es ist schon wieder eine ganze Weile her, das von mir ein (Anime-)Review erschienen ist. Heute gibts erstmal das Review zu der TV-Serie No.6.
Eine Serie, welche im Jahr 2013 spielt nachdem unzählige Kriege die Welt fast vollständig zerstört haben und nur noch sechs Areal als bewohnbar gelten, die Stadtstaaten No.1 bis No.6. – unsere Geschichte spielt, wie nicht anders zu erwarten bei dem Titel in dem eutopischen Stadtstadt No.6 und handelt über die Erlebnisse des Jungen Shion. Shion, welcher im Alter von zwei Jahren eine extrem hohe Intelligenz atestiert bekommen hat und seither die Laufhbahn der geistigen Elite eingeschlagen hat. Dies Situation ändert sich dramatisch, als Shion im Alter von 12 Jahren auf den aus einer Besserungsanstalt entflohnen Jungen Nezumi trifft. Shion erkennt, das Nezumi verletzt ist und hilft diesem. Da er damit allerdings gegen die Gesetze des totalitären eutopischen Stadtstaates verstoßen hat, darf er nicht weiter die Laufbahn der geistigen Elite verfolgen.
Jahre später geschehen mysterlöse Todesfälle ausgelöst von parasitären Bienen in No.6, Shion ist einer der Augenzeugen dieser Todesfälle und soll da er gleichzeitig Kritik gegenüber der Stadt geäußert hat in die Besserungsanstalt gebracht werden, doch Nezumi kommt und rettet ihn. An dieser Stelle fängt Shion an, die Konstruktion dieses Staatsgefüges zu hinterfragen und seine eigene Rolle in eben dieser. Wie kam es zu dem Befall mit diesen parasitären Bienen? Warum schweigt die Staatssicherheit?

In No.6 wird uns vor Augen geführt, das jede Eutopie einen Haken haben muss und wie leicht wir doch dazu neigen selektive Informationen als die Gegebene Wahrheit annehmen. Alles Humbuk? So etwas würde in der Realität nicht funktionieren? – Doch funktioniert wunderbar, nämlich jeden Tag und jede Stunde. Wir können also No.6 mit gutem Gewissen No.6 in die Reihe der gesellschaftskritischen Animes mit aufnehmen und können hierbei auch eine gewisse geistige Reife verlangen um sich mit dem entsprechenden Inhalt kritisch und selbstreflektierend auseinander zu setzen. Für diesen liebevoll produzierten Anime mit einer schönen und bisweilen traurigen Geschichte gibt es deshalb auch acht von 10 Punkten durch mich.

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Veröffentlicht in Rezension & Review

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