[Review] Accel World & Accel World Ex

Nachdem es vorhin bereits eine neue Review zu No.6 gab, presentiere ich Euch heute zur Abwechlsung auch mal wieder eine Doppelreview: besprochen wird die TV-Serie Accel World sowie die zwei Episoden starke OVA Accel World Ex.

Bei beiden handel es sich um eine wirklich Otaku-/Nerdgeschichte, so haben es doch dich Macher geschafft ein gekonntest Setting zu produzieren, in dem sowohl die Geschichte in naher Zukunft erzählt wird, als auch in der Augemented- und Virtual Reality. Glücklicherweise ist dies nicht so lahm geworden wie in der .Hack Serie. Nein, hier merkt man sofort, das der Plot durchdacht wurde und beide Komponenten mehr oder minder gleich berechtigt stehen sollen. Was auch nicht weiter verwundert, bedenkt man, dass das Setting vorsieht, das Augmented Reality (AR) ein vollkommen normeler „Altagsgegenstand“ geworden ist, der mit Hilfe der sogennanten Neurolinker produziert wird. Tradierte Computer oder Handys sind einfach überflüssig geworden, auch in der Schule wird damit gearbeitet, das sämtliche Schüler Neurolinker besitzen und verwenden – Schüler müssen sogar solange sie sich auf dem Schulgelände befinden in das Schulnetzwerk einloggen.

In dieser futuristischen Welt treffen wir auf Haruyuki einen etwas kleingeratenen, dicklichen Jungen, welcher gerne mal drangsaliert wird von seinen Mitschülern. Auch wenn die sog. Socialcams, welche überall installiert sind, genau solche Szenarien verhindern sollen, schaffen es senie Drangsalierer immer und immer wieder tote Winkel zu finden und diese auch zu nutzen. Durch diese Situation versucht Haru seine Schulzeit zu entfliehen und diese zu verdrängen in dem er sich in Computerspiele aller Art stürzt. In diesen ist er gut. Eigentlich sogar ungeschlagen und genau das ist auch der Grund warum Schülerratspresidentin Kuroyukihime auf Haru aufmerksam wird und ihm anbietet ihm eine Kopie das Computerspiels „Burst Link“ zu überlassen mit folgenden Worten:

„Wenn Du dieses Program animmst, wird es deine Realität so wie Du sie kennst auslöschen.“

Haru überlegt nicht lange und nimmt das Angebot von Kuroyukihime an – schließlich hat er nichts zu verlieren und in seinen Augen kann seine Realität schon nicht mehr schlimmer werden. Und ihm wurde nicht zu viel versprochen: Brain Burst ist in der Lage mit Hilfe des Neurolinkers den Verstand zu beschleunigen auf über das 1000-fache der normalen Geschwindigkeit. Hat das ganze einen Haken? Natürlich, denn für jede Beschleunigung muss man Burst-Points verbrauchen, diese können allerdings nur in Kämpfen innerhalb der virtuellen Realität mit anderen Burstlinkern wieder aufgefüllt werden. Kuroyukihime handelte hier allerdings auch nicht ganz uneigennützig, denn sie als der geächtete und gejagte schwarze König möchte wieder ihre alte Position als Gildenführerin, welche sie vor ihrem Fall und der Ächtung innehatte, erlangen und endlich den höchstbekannten Level innerhalb des Spieles erlangen – etwas was bisher kein Spieler erreicht hat. Bis jetzt. Genau aus diesem Grund wünscht sie sich Haru’s Hilfe als unglaublich schneller Burstlinker.

Innerhalb der Serie dürfen wir nun eine ganze Reihe Kämpfe erleben, nicht nur zwischen Burstlinkern, sondern eben auch Kämpfe mit Gefühlen und Situatuion. In AccelWorld wird der Plot glücklicherweise nicht auf die Kämpfe in der virtuellen Welt reduziert, sondern es gibt auch eine Geschichte drum herum. Aus diesem Grund heute einmal acht von zehn Punkten.

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Veröffentlicht in Rezension & Review

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