Wer Will Schon Einen Vampir? (Argeneau, #8)

Und schon gibt es einen weiteren Leckerbissen in Form von gedruckter Worte aus dem Geiste von Lynsay Sands übersetzt von Ralph Sander. Erinnert Ihr Euch noch an die Review zu „Vampire sind die beste Medizin (Argeneau #9)? Wenn nicht auch nicht weiter tragisch. In (wirklich knapper) Kurzform:

Marguertie Argenau wird vermisst, während sie dank ihrer neuen Arbeit durch Europa reist und Thomas Argenau ist aufgebrochen um seine Tante zu suchen, bzw. ihr zu helfen, sollte sie in Schwierigkeiten stecken.

In „Wer will schon einen Vampir?“ (eng: „Vampires are forever“), als achten Band des Zykluses, erhalten wir glücklicherweise die Möglichkeit zu erfahren, was Thomas auf seiner Reise quer durch Europa, unterstützt durch Vice President Inez Urso aus dem britischen Ableger von Argeneau Enterprises International, erleben durfte auf der Suche nach seiner Zieh-Mutter. – Natürlich schreit dies sofort nach handfesten Problemen ist doch unser Vampir in der eigenen Familie eher als DER Nichtsnutz verschrien und die hübsche Portugiesin ist nicht durch Müßiggang zum Posten der Vice Presidentin gekommen. (Anm: Inez Urso hatt bereits einen klitze kleinen Gastauftritt in „Immer Ägern mit Vampiren“ (Argeneau #4, eng: „Tall, dark & hungry“), als sie für ihre Beförderung in die Filiale nach New York beordert wurde.) So steht ihr Zusammentreffen prinzipiell unter einem wirklich schlechten Zeichen, wäre da nich auch noch der Umstand, dass die direkte Frau von Bastien in den wirklich fürhen Morgenstunden aus dem Schlaf geklingelt wurde mittels Telefon und gebeten wurde seinen Cousin vom Flughafen in London abzuholen und ihn ins Durchester zu fahren. Inez schon leicht verärgert, muss am Flughafen erfahren, dass Thomas sie anscheinende gar nihct richtig wahr genommen hat und einfach ohne sie ins Durchester fährt. Wie kann er es vagen!

Schäumend vor Wut bleibt ihr wohl leider nichts anderes übrig, als dem Mann hinterher zu fahren, um ihn dann auf portugiesisch eine saftige Standpauke halten zu können, während dieser mit Bastian telefoniert. Als ihr dieser Umstand bewusst wird, ist sie, wie nicht anders zu erwarten, ordentlich zerknirscht. Glücklicherweise lässt sich die Situation schnell aufklären und Thomas zeigt sich von seiner Gentleman-Seite. Ja, auch so eine Seite besitzt der Argeneau eigene Musiker und Komponist.

Im Großen und Ganzen ist Inez hin und her gerissen: nicht nur, das sie sich wundert warum die gesammte Familie Argeneau am Rad dreht, weil Marguerite sich seit drei(!) Tagen nicht mehr gemeldet hat oder erreichbar ist, es ist ihr auch in keinster Weise möglich zu erfahren, wie sie Thomas einordnen soll: da sind die neu aufknospenden Gefühle für ihn sicherlich nicht hilfreich – eigentlich hatte sie bisher Berufs- und Privatleben srikt von einande getrennt.

Aber auch den Umstand, dass sie durch einen Unfall erfahren hat, das Thomas, sowie die gesamte Familie Argeneau und die meisten der leitenden Angestellten bei Argeneau Enterprises International Vampire sind stellt sich als Problem dar. Nur mäßig begeistert begibt sie sich schließlich notgedrungen mit Thomas auf eine abenteuerliche Reise durch Großbritanien und Amsterdam um die verschwundene Matriarchin des Clans wieder aufzutreiben oder wenigstens Anhaltspunkte ausfindig zu machen wo sich diese aufhalten könnte. Das doch sehr ungliche Pärchen muss allerdings bald feststellen dass irgendwer versucht sie von der Spur fern zu halten – ein Unsterblicher, der auch nicht davor zurückschreckt regelmäßig Inez Gedächtnis zu löschen.

Wie eigentlich alle Romane, welche ich bis dato von Lynsay Sands gelsen habe, verspricht „Wer will schon einen Vampir?“ kurzweilige Untrhaltung mit sehr viel Humor, verpackt in eine Liebesgeschichte. Auch dieser achte Band zeigt eine rationel großen Zusammenhang und präsentiert sich in sich schlüssig. Es bleiben einfach keine Ungereimtheiten übrig oder wirklich wichtige Frage offen. Der Plot, mit der verschwundenn Marguerite, drängt sich relativ schnell und unkompliziert dezent in denn Hintergrund, während die beiden Protagonisten in den Focus des Lesers rücken. Man ist gespannt, wie sich die zarten Beziehungsgeflechte zwischen den beiden entwicklen. Inez Urso ist eine wirklich witzige Figur, teils durch ihr Wesen, teils durch unbeabsichtigte Missgeschicke die ihr im Laufe der Geschichte passieren.

Das Buch ist gelungen, anders kann und möchte man diesen Umstand einfach nicht formulieren; viel dazu beigetragen hat sicherlich die vorzügliche deutsche Übersetzung von Ralph Sander. Ich selbst bevorzuge ja die Übersetzungen von Ralph Sander im Vergleich zu denen von Regina Winter.

Aber kommen wir doch zu den wirklich wichtigen Fragen: Gehört das Buch auf einen SUB (Stapel ungelesener Bücher) und sollte gelsen werden? Eindeutig ja! Es ist ein muss, sofern man bereits einen Roman aus der Serie gelesen hat und dieser einem gefallen hat. Sollte man noch keinen anderen Band des Zykluses gelesen haben, sollte man erst recht diesen Band lesen.

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Veröffentlicht in Buchrezension, Literatur

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