Ein Vampir zum Vernaschen (Argeneau, #3)

So Ihr Lieben, heute gibt es eine neue Review zu einem Roman aus dem Argeneau-Zyklus, welcher einen Weg auf meinen S.U.B. (Stapel Ungelesener Bücher) gefunden hatte. – War jetzt auch irgendwie nicht der erste Band den ich gelesen habe, wie unlängst bekannt sein dürfte. Dieses mal habe ich mir „Ein Vampir zum Vernaschen“ meinem literarischen Magen zugeführt. Hierbei handelt es sich um den dritten Band des Zykluses und unsere Protagonisten sind Lucern sowie Kate. Wie eigentlich bei (bisher) sämtlichen Bänden tut es keinen Abbruch, wenn man die Serie nicht chronologisch liest: die Fixierung auf die jeweils beiden Protagonisten ist stark genug um jeden Roman separat zu lesen.

Zum Plot: Nachdem nun sowohl Lissiana als auch Etienne in festen Händen und verheiratet sind und Lucern Argeneau über jeden der zwei ein Buch geschrieben hat, welches sich jedesmal als grandioser Kassenschlager im Bereich der Vampir-Liebesromane verkauft hat, ist der älteste der Argeneau Söhne sich nicht sicher, was er in seinem nächsten Roman verarbeiten soll – seine Geschwister sind bis auf den Workaholic Bastien letztendlich alle verheiratet! Ungeachtet dieser bereits unerfreundlichen Problematik, bahnt sich bereits die nächste Katastrophe für Lucern an – nämlich seine Lektorin Kate C. Leever aus dem Roundhouse Verlag. Sie möchte unbedingt Lucern zu ein paar PR-Aktionen überreden, wie eine Lesereise mit Signierstunden oder ein Kongress für Liebesromane, auch ein Auftritt würde zur Diskussion stehen. Was der älteste Argeneau-Sprössling natürlich nicht wissen kann ist, dass Kate ihre Anstellung in Gefahr sieht, sollte sie ihren Autor nicht überredet bekommen etwas PR-wirksames mit zu machen. Dementsprechend verbeisst sie sich in die Situation und lässt sich von Lucern nicht abwimmeln, der sie auch (leider) nicht kontrollieren kann. Wir können uns sicherlich alle vorstellen, dass dies suboptimale Bedingungen sind und was hieraus alles entstehen kann. Zumal Marquerite gerne alle ihre Kinder verheiratet sehen würde und sie Kate mag. – So lasset die Spiele beginnen!

Zum Buch: Natürlich finden wir hier immer wieder einmal die permutierenden Elemente, wie sie in allen Bücher des Argeneau Zykluses auftrerten. Denn mehr oder weniger beistzen sie ja alle die gleiche Struktur: Mensch trifft auf Vampir -> beide verlieben sich ineinander -> beide merken nicht das sie verliebt sind -> Vampir hat Angst vor Ablehnung -> beide finden letztendlich zusammen. Drumherum gibt es ein wenig schmückendes Beiwerk und illustre Situationen: hier war es ein Kongress für Liebesromane & der durchgedrehte Ex-Eheman eines von Lucerns Fans. Lynsay Sands hat es hier leider nicht geschafft mich ganz so in die Geschichte eintauchen zu lassen wie in anderen Bänden der Reihe. Vielleicht lag es daran, das ich persönlich das Drumherum während des Kongresses nicht als besonders spannend empfand. Vielleicht lag es aber auch daran, dass hier wieder eine Übersetzung von Regina Winter angefertigt wurde: mir ist schon vorher aufgefallen, dass ihre Übersetzungen nicht ganz so spritzig wie die von Ralph Sander ausfallen. Schade eigentlich. Aber um hier einen adäquaten Vergleich durchführen zu können müsste ich erst noch das englische Original lesen.

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Veröffentlicht in Buchrezension, Literatur

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