Verliebt In Einen Vampir (Argeneau, #2)

Kommen wir erst einmal zu der letzten Review meinerseits für einen Roman aus dem Argeneau-Vampires Zyklus, denn „Verliebt in einen Vampir“ war der letzte Band auf meinem SUB. Traurig deswegen? Nein, eigentlich nicht. Ja, ich habe die Unterhaltung durch diese Romane genossen (auch wenn man das bei de ein oder anderen Review vielleicht denken mag), aber ich denke ein wenig Abstand zu dem Zyklus wird ganz gut sein. Ich will ja gar nicht aussschluießen, dass ich hier noch weiter lesen werde und dann weitere Reviews schreibe. Jetzt aber doch mal Butter bei die Fische:

Zum Plot: Etienne Argeneau – ein brillianter Videogame Entwickler besitzt eine Mischung aus einem Fanatischen Fan und einem Stalker: Sein Name – Pudge. Pudge hat herausgefunden, dass Etienne ein Vampir ist und sieht sich nun als eine Art moderne Version von van Hellsing und macht dementsprechend ordentlich Jagd auf unseren Unsterblichen. So trifft der zweitjünste Argeneau Sprössling auch auf Rachel Garett. Oder besser gesagt Etienne wird als Leiche in den Sektionssal der Gerichtsmedizin gerollt, nachdem er von einer Gewehrkugel durch Pudge niedergestreckt wurde. Rachel Garet entfernt (die vermeintlich tötliche) Kugel aus dem Herzmuskel des Unsterblichen, so dass dieser bereits nach wenigern Augenblicken wieder seine Umwelt wahrnehmen und sich regenerieren kann. Zu Etiennes Glück kränkelt Dr. Garett ein wenig vor sich hin, so dass sie sich nicht sucher ist, ob sie vielleicht nicht halluziniert.
Eine Woche später – Bastien feiert gerade seinen Geburtstag – möchte Etienne seinen Wagen vom Parkplatz holen und verwandelt sich dank einer Autobombe von Pudge in ein schön knuspriges Brikett. Und jetzt ratet mal wo dieses Brikett abgeliefert wird: richtig im Sektionssal der Pathologie bei Dr. Rachel Garett!

Pudge scheint in der Zwischenzeit etwas dazugelernt zu haben, denn er möchte sich nicht damit begnügen, dass er Etienne geröstet hat, nein der Kopf muss ab! Und genau aus diesem Grund muss er auch paramilitärisch gewandet mit Gewehr im Anschlag und Axt in die Pathologie stürmen. Zu seinem Pech sieht es Rachel allerdings nicht gerne, dass Ihre Leiche in zwei Teile zerhackt wird und so springt sie förmlich dazwischen als Pudge zum vernichtenden Schlag ausholt. Pech für die beiden: Rachel wird tötlich getroffen und Pudge gehindert Etienn ins Jenseits zu befördern. Während Rachel schon bewustlos zu Boden sinkt stürmen Basien und Marguerite Argeneau in den Sektionssal und Etienne hat sich bereits so weit regeneriert, dass er die Situation erfassen kann. Pudge flieht, Etienne kann nicht hinnehmen, dass die Frau, welche ihn vor dem Tot bewahrt hat sterben soll: er wandelt Rachel ohne daran zu denken, was für ihn dieser Schritt bedeuten könnte.

Zum Buch: Die Ereignisse, welche letztendlich zu der Wandlung eines Menschen nötig waren, wurde in diesem Roman sehr zusammengeschrumpft. Die Wandlung ist hier nicht die Vollendung einer Metamorphose, welche die Protagonisten durchlaufen. Nein, vielmehr ist sie der Beginn für die gesammte Entwicklung und ermöglicht es dem Leser mehr über die „Ausbildung“ eine jungen Unsterblichen zu erfahren. Die Beziehung, wie sie zwischen Etienne und Rachel entstehen unterliegt mehr oder minder einem Alleinstellungsmerkmal: sie wird bewusst gewandelt, ohne das sie zu dem entsprechenden Zeitpunkt als Kandidatin für eine Lebensgefährtin zur Verfügung steht. Etienne Argeneau ist hier bereit ein Opfer zu bringen in einem Akt der Meschlichkeit, wie er ansonst nicht so ausgepräpgt bei den Angehörgen seine Volkes gezeigt wird.
Lynsay Snands führt an dieser Stelle großartig den Auftakt zu ihrem Romanzyklus weiter: dem Leser werden viele Informationen in die Hand gedrückt, um mehr über das Universum, in welchem dieser Zyklus spielt zu verstehen. Gepaart wird dieser Punkt mit einer brillianten Sitesory um den Stalker und Computernerd Pudge, dessen Geist ganz eindeutigen Schaden genommen hat. Die Autorin schafft es hier auf wundervolle Weise die Stiestory nicht als Beiwerk dar zu stellen. Sie wirkt einfach wie ein integraler Bestandtei und fügt sie zu einem Großen Ganzen. All dies, zusammen mit dem Witz und dem ausgetrahlten Esprit sorgten bei mir für eienn wahren Lesegenuss.

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Veröffentlicht in Buchrezension, Literatur

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