Hey, Du! Ich würd mir da gerne mal was dazu verdienen!

Moin Ihr lieben. Ich bin’s mal wieder und erzähle Euch heute mal ein wenig darüber wie Ihr unter Umständen Eure Finanzen ein klein wenig aufbessern könnt. Ja, ja – ich weiß, Finanzen sind immer ein leidiges Thema und eigentlich hat doch jeder von uns zu wenig in der Brieftasche, aber vielleicht hilft Euch der folgende Artikel ein wenig Euer Portmonannaie dicker zu machen. Gleich vorweg: Der Artikel ist kein „Allheilmittel“ um im Web Geld zu verdienen, er beleuchtet auch nicht datenschutz- und steuerrechtliche Aspekte, für diese beiden Punkte solltet Ihr Euer Hirn einschalten bzw. im Zweifelsfall einen Steuerberater nach seiner Meinung fragen. (Meiner – glücklich, wer einen in der Familie hat – rät grundsätzlich alles über die Umsatzsteuer laufen zu lassen. Dies ist aber kein Rat an jeden von Euch, dies geht pauschal so leider auch nicht.)

Im Grunde genommen können wir Eure Mäuse über verschiedene Methoden aufbessern – ad hoc würden mir hier die folgenden einfallen: Microjobs, Cashback & Freelancing. Ich werde Euch zu allen drei ein paar Sätze schreiben und würde mich sehr darüber freuen, wenn Ihr unten in den Kommentaren Lust hättet in eine Diskussion mit mir einzusteigen.

Cashback-Systeme
Ist sicherlich die einfachste, dafür aber sicherlich auch die datenschutztechnisch problematischte. Bei Cashback-Systemen erhaltet Ihr Geld dafür zurück, das Ihr bestimmte Produkte oder in bestimmten Shops einkaufen geht. Ihr bezahlt in der Regel ganz normal den regulären Preis und erhaltet nach Abschluss der Transaktion einen gewissen Betrag wieder zurück. Klingt aber erst einmal nicht besonders nach Aufbesserung? – Weit gefehlt, Ihr habt zwar Geld ausgegeben, bekommt allerdings einen Betrag X wieder. (Das kann bei Produkttest gerne auch mal der gesamte Betrag sein!) Im deutschen Web haben sich hier zwei verschiedene große Plattformen etabliert: Sparwelt.de und iGrall (Referral Link) mit ganz unterschiedelichen Ansätzen. Während Sparwelt.de versucht Euch günstige Preise zu vermitteln und nur auf Cashback Aktionen der Hersteller hinweist, geht iGrall einen etwas anderen Weg: hier gibt es rund 1500 Partnershops die man über iGrall ansurft und direkt an einer Cashback und/oder Coupon-Aktion teilnimmt. (Unter anderem findet man hier auch „Shops“ wie Lieferheld oder dergleichen.)

Wen man hier der Vollständigkeit halber nicht vergessen darf ist, die sich gerade neu etablierende und gut mit TV-Werbung promotete Plattform coupies – anders als bei den beiden oben genannte, scannt Ihr hier meist Euren Kassenbon ein und erhaltet dann einen Geldbetrag zurück, der via Paypal ausgezahlt werden kann.

Microjobbing
Beim Microjobbing kommen wir schon eher in die Richtung, von etwas dazu verdienen. Aber erst einmal, was ist eigentlich Microjobbing? Bei Microjobbing handelt es sich um den Versuch „der Industrie“ bestimtme Aufgaben (zB OCR) durch menschliche Arbeiter verrichten zu lassen, wenn diese zu aufwendig in Software zu gießen wären oder an vielen Stellen zu viele kognitive Fähigkeiten erfordern. Diese Micro-Tasks, in welche vorher die Gesamtaufgaben runter gebrochen wurden, können über Plattformen von unseren kleinen Mitarbeitern (also uns) übernommen werden. Wir werden dann pro absolvierte Task entlohnt. Die Preise pro Task variieren hier sehr von Plattform zu Plattform und von Aufgabe zu Aufgabe.

So liegen bei iPoll.com die Preise pro Umfrage zwischen 50 Cent und 1,50 Euro, manchmal auch deutlich mehr. iPoll unterscheidet sich zu den anderen vorgestellten Plattformen aber auch dadurch, dass hier einzig Umfragen Euch angeboten werden. Ihr werdet also für Eure Meinung bezahlt.

Mehr traditionell und im deutschen Raum gut etabliert hat sich das Angebot von clickworker.com (Referral link) bei dem neben Umfragen auch verschiedenste anders geartete Aufgaben auf Euch, je nach Eurem Rating-Level. (clickworker.com versucht sowohl Kunden, als auch Mitarbeiter-orientiert die Aufgaben zu verteilen.) Sehr von Vorteil: man kann auch mal Abends vor der TV wenn einem langweilig ist, ein wenig auf clickworker.com arbeiten.

Wer mobil unterwegs ist, sollte sich einmal die beiden Dienste Appjobber und Streetsptr für sein Smartphone ansehen. Auch hier kann man für verschiedenste Aufgaben Geld verdienen.

Freelancing
Mehr traditionell im Sinne von arbeiten ist das Freelancing, das man meist neben seinem Job macht. Entweder fachnah (in meinem Fall wäre das jetzt etwas im IT-Sektor) oder fachfern. Hier ist im übrigen auch sicher der größte Geldbeutellochstopfer zu finden.
In den letzten Jahren ist es immer beliebter und einfacher geworden für größere Content-Netzwerke Artikel zu schreiben. Hier übt Ihr im Grunde genommen einfach eine simple Autorentätigkeit aus die entsprechend der Vereinbarung mit Euch vergütet ist. Wenn Ihr bereits bloggt, heißt das im Klartext, dass Ihr zum Beispiel für jemand anderen Blogartikel verfasst und dafür entlohnt werdet. Dies können zum Beispiel bei einem der größten Content-Lieferanten zwischen 1,3 und 7,3 Cent pro Wort sein. Klingt nicht sonderlich viel, kann es allerdings werden. Als Beispiel dient dieser Artikel: Gegenwärtig ist der Artikel rund 750 Wörter lang, dies würde einen Gewinn von 10,10 € bis 12,35 € bedeuten.

Fazit
Es gibt mittlerweile so viel Möglichkeiten wie noch nie legal im Web ein paar Euro zu verdienen, was man meist braucht ist eine funktionierende Interverbindung und einen PayPal Account. Was man auf jeden Fall beachte sollte: klärt ab, wie das mit den Steuern für Euch ist und/oder ob es sonst spezielle Einschränkungen für Euch gibt. Ob und in wie weit, die einzelnen vorgestellten Varianten etwas für Euch sind, müsst Ihr leider selbst herausfinden, diese Arbeit kann und will ich Euch wohl auch nicht abnehmen.

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Veröffentlicht in Suppentopf

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