Im siebten Himmel mit einem Vampir (Argeneau, #10; Rogue Hunter, #1)

Gleich noch eine dritte Review zu einem der Bücher von Lynsay Sands in vergleichsweise kurzer Zeit: dieses mal ist es „Im siebenten Himme mit einem Vampir“ das Zeigtlich sowohl der zehnte Band aus dem Argeneau Vampires Zyklus als auch der erste Band eine Mini-Zykluses: die Rede ist vom „Rogue Hunter“ Zyklus, welcher derzeit drei Bände besitzt und damit (bisher) abgeschlossen ist.

Zum Plot: Ein neuer Vampir! Wir haben wirklich mal eine neue unsterbliche Figur innerhalb des Zykluses: den Jäger und Vollstrecker Garett Mortimer! Mortimer und sein Kollege wurden in einen Landstrich geschickt um dort nach einem abtrünigem Vampir zu schauen, da in der letzten Zeit vermehrt Sterbliche mit Bisswunden aus dieser Gegend aufgetaucht sind. Eine Situation, welche natürlich nicht durch den Rat – respektive natürlich Lucian Argeneau – geduldet werden kann. Bedeutet es doch, dass ein abtrünniger potenziell das gesammte Volk gefährden kann. Ein solcher Unsterblicher muss zügigst gefunden und vor den Rat geschleift werden.

Als Ausgangpunkt für Mortimer und seinen Partner soll das Cottage von Decker Argeneau-Pimms dienen dienen, gelegen an einem malerischen See inmitten von einer ganzen Reihe von Wochenend- und Ferien-Cottages. Doch etwas ungewöhnlich, wenn man sich dies überlegt und so treffen unsere unsterblichen Freunde auf allerhand Sterbliche. Ebend auch auf Samantha Willin und Ihre Schwestern. Zack. Bumms! Sam verschlägt Mortimer die Sprache – jedenfalls erst einmal.
Um eine Tarnung aufrecht zu erhalten, nachdem unsere Unsterblichen zu einem BBQ eingeladen wurden, erzählen sie den Freuen sie seien Rockmusiker und die drei hätten sich eine Auszeit genommen, nachdem sie gerade ihre erste CD aufgenommen hätten und von Ihrer Tour aus Europa zurückgekommen sind. Klingt alles ein wenig fadenscheinig finden die Frauen – es könnte sich ja letztendlich auch um einen ausgelutschten Anmachspruch handeln. Das ist es nun nicht, zeigt allerdings auch nicht gerade von einem Haufen Kreativität und Intelligenz, wie man ihn eigentlich von drei(!) Unsterblichen erwarten dürfte, welche schon mehrere Jahrhunderte auf dem Buckel haben. Die Geschichte nimmt eine unerwartete Wendung als die Patentochter von Ssm’s Cheff verschwunden ist. Könnte der abtrünnige Vampir dahinter stecken?

Zum Zyklus:Bei dem [Rogue-Zyklus() handelt es sich um einen Sub-Zyklus innerhalb des Argeneau Vampires Zyklus, der neben dem vorliegenden Band noch

beinhaltet. Lynsay Sands beleuchtet in diesem Mini-Zyklus ein wenig geneauer das Leben und Wirken der Jäger und Vollstrecker des Rates. Denn von diesen Statisten hörte man in den andren Roman wenn überhaupt eher wenig. Sie existierten aber immer als „Schaatenspiele“ am Rande des Romanuniversums. Mit dieser Serie wird endlich ein wenig Licht ins Dunkle gebracht.
Ob es dauerhaft nur bei diesen drei Bänden bleiben wird ist – jedenfalls mir – nicht bekannt; wünschenswert wäre es allerdings, sollte sich die Autorin hierzu durchringen.

Zum Buch: Kommen wir doch mal so langsam in Richtung Ende: Die Protagonisten sind diesesmal wirklich schön ausgearbeitet und die Story ist ähnlich spannend wie bei Vampire haben’s auch nicht leicht – das ist auch gut so; jedenfalls für mich, denn die gefühlt ständig nach Schema F verlaufenden Romane des Argeneau Vampires Zykluses sind zwar ganz angenehm zu lesen, können aber auf Dauer dann doch etwas – sagen wir mal – trocken werden. Die erfrischende Spritzigkeit geht leider ein wenig flöten. Anders bei dieem Band. Der Kriminalistische Aspekt macht wirklich viel aus und ist weit mehr als nur ein wenig Gaarnitur.

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Veröffentlicht in Buchrezension, Literatur

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